Schulgeschichte - Lorenzen

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Schulgeschichte

Geschichte

Schon seit vielen Jahren gibt es in St. Lorenzen eine Schule. Sie wird erstmals in einer Urkunde aus dem Jahre 1427 erwähnt. Dabei dürfte es sich um jenes Haus gehandelt haben, das in späten Urkunden den Namen „die alte Schuel „trägt. Es ist das Haus Nr.4 in der Josef- Renzler- Straße. 1598 zog die Schule in das alte Gemeindehaus, damals „Würth am Mondschein“ um. Die Lorenzner Schule war bis Anfang des 17. Jahrhunderts eine Lateinschule. Die Kinder, die die Schule besuchten, stammten aus ausschließlich aus wohlhabenden Familien, die Eltern mussten nämlich für den Unterricht bezahlen. Meist waren es auch nur die Buben, welche die Schule besuchen durften. Der Lehrer musste die Kinder auch außerhalb der Schule beobachten, sie zur Kirche begleiten und mit ihnen die Kirchengesänge lernen. Anstandregeln wie Grüßen oder Pünktlichkeit waren ebenso in der Schulordnung festgehalten wie die täglichen Gebetstexte zu Schulbeginn und Schulschluss.
Bis 1781 bestand die Lorenzner Schule aus einer Klasse, dann aus zwei, einer für Mädchen und einer für Buben. Die Schüler kamen aus dem Markt, aus Stefansdorf, St. Martin, Moos, Runggen und Lothen. Das Hofgericht Sonnenburg mit Pflaurenz und Fassing hatte eine eigene Schule. Auch in Onach und Saalen gab es eine Schule. In Ellen wurde um diese Zeit eine Schule errichtet.Nach der Einführung der Pflichtschule durch Kaiserin Maria Theresia wurde das Schulhaus bald zu klein. Die St. Lorenzner Schule sollte auch eine Musterschule werden. Dort bildete man eine Zeit lang die Lehrer der Umgebung aus. 1785 übersiedelte die Schule in das neu errichtete Haus am Palmbichl, dem heutigen „Inso-Haus.“ Gegen Ende es 19. Jahrhunderts wurde die Schulraumnot immer größer, so dass dann das heute noch bestehende Schulhaus errichtet wurde. Es wurde 1900 fertig gestellt und „Kaiser-Franz-Josef-Schulhaus“ genannt.
Als auch dieses Schulhaus zu klein wurde, wollte man im Jahre 1963 westlich davon ein neues Gebäude errichten, doch entschied man sich einige Jahre später für interne Umgestaltungen und die Gewinnung von neuen Klassenräumen durch den Umbau der Lehrerwohnungen im Westtrakt des Schulgebäudes. In den Sommermonaten 1979/80 wurde das gesamte Gebäude grundlegend renoviert. Es entstanden zehn große Klassenzimmer. Um den neuen Anforderungen des Unterrichtes gerecht zu werden, wurden 1994/95 intern größere Umbauten durchgeführt und an der Nordseite ein Zubau errichtet.

 
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