Muttergottes von Saalen - Lorenzen

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Muttergottes von Saalen

Sagen / Sagenweg

Auf dem " Rindlerbühel " in Saalen erschien die Muttergottes öfters in blauem Gewand den Kindern; besonders gern kam sie bei Hirtenkinder vorbei. Einmal pflügte der Tanglerbauer ein uraltes hölzernes Muttergottesbild aus dem Boden und brachte es in sein Haus. Aber am anderen Tag war das Bild wieder auf dem Rindlerbühel. Als sich das wiederholte, glaubte man, dass die Muttergottes den "Rindlerbühel" zu ihrem Gnadensitz auserwählt hatte. Der Pfarrer Benedikt Achmüller von St. Lorenzen baute dann 1652 an der Stelle, wo das Bild aus dem Boden gepflügt worden war, die gegenwärtige Wallfahrtskirche. Es wird auch erzählt, dass der Wirt eine schwarze Madonnenstatue aus dem Acker gepflügt hatte. Da in Maria Saalen fast keine Häuser und wenig Menschen waren, wollte man der schwarzen Madonna in Montal eine Kirche bauen. Aber immer wieder verhackten sich die Zimmerleute, und Vögel trugen die blutigen Hobelspäne nach Saalen hinauf. So entstand dort die Wallfahrtskirche in der die "Schwarze Madonna" heute noch verehrt wird.

 
 
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